Ihr sitzt in Wien. Ist das ein Nachteil?
Kaum, im Gegenteil: Von Wien nach Eisenstadt oder an den See ist es eine kurze Fahrt, wir sind also schnell da, wenn ein Termin ansteht. Der Alltag läuft trotzdem im Video-Call, weil das für beide Seiten günstiger ist als eine Anreise für ein Statusgespräch.
Unsere Gäste kommen fast alle aus Wien. Könnt ihr gezielt dorthin werben?
Ja, genau das ist der Normalfall bei burgenländischen Kundinnen und Kunden. Wir schneiden Kampagnen auf Bezirke, Interessen und Anlässe im Großraum Wien zu und arbeiten mit Botschaften, die zur Anreisezeit passen, etwa ein Kurzurlaub für ein verlängertes Wochenende.
Wir sind ein Weingut mit Ab-Hof-Verkauf. Was macht ihr da zuerst?
Meist drei Dinge: den Onlineshop so weit bringen, dass eine Bestellung wirklich mühelos ist, den Verteiler für Stammkundschaft aufbauen und pflegen, und dafür sorgen, dass du bei der Suche nach Wein aus deiner Gegend gefunden wirst. Danach kommen Anlässe wie Verkostungen und Ernte dazu.
Wir haben starke und schwache Monate. Wie flexibel ist das Abo?
Sehr flexibel. Vor der Saison drehen wir auf, in ruhigen Monaten reduzierst du auf ein kleineres Paket oder pausierst Kampagnen. Anders als bei einer Anstellung zahlst du im Winter nicht dasselbe wie im Frühjahr.
Brauchen wir Ungarisch, wenn Gäste aus dem Nachbarland kommen?
Nicht zwingend. Meist reicht es, die Website technisch sauber aufzustellen und Angebote verständlich zu halten. Wenn ungarische oder slowakische Gäste ein wichtiger Teil deines Geschäfts sind, richten wir gezielte Kampagnen dafür ein und lassen die nötigen Texte übersetzen.